Ansel Adams:
geboren am 20. Februar 1902
gestorben am 22. April 1984
war ein US-amerikanischer Fotograf, der das Zonensystem formulierte, welches wegweisend für die künstlerische Schwarzweißfotografie wurde. Aufmerksam wurde Adams auf die Fotografie schon als kleiner Junge. Im Urlaub schenkte ihm sein Vater seine erste eigene Boxkamera. Der 14-jährige Bub fotografierte alles was er zu sehen bekam.

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Einige Jahre später trat er dem Sierra Club bei, wodurch seine Fotografiekenntnisse vertieft wurden. Dann interessierte ihn auch das Verfahren das sich dahinter verbarg. Wie konnte man Bilder zu Papier bringen, fragte er sich. Er wurde Laborhilfe bei seinem Nachbarn, dort lernte er Filme zu entwickeln und perfektionierte sein Hobby.
Nun versuchte er sich sein Leben mit der Fotografie zu finanzieren und erbaute ein eigenes Studio. Er bekam verschiedene Aufträge und machte später auch Fotografien in Farbe.
Er gründete mit befreundetet Fotografen die Gruppe f/64. Adams übernahm sogar die fotografische Abteilung an der Art Center School, welche er später wieder aufgab, da er ein Guggenheim-Stipendium angeboten bekam.
Er schrieb duzende Bücher über die Theorie und Praxis der Fotografie und gab zahlreiche Workshops bis ins hohe Alter. In Carmel gründete er einen Verein mit weiteren Fotografen namens “Friends of Photography”. Nach Ansels Tod nannte man es Ansel Adams Center for Photography.

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Adams sah die Fotografie als Kunst an, jedoch stieß er mit dieser Meinung bei den Meisten Kritikern und Künstlern auf Ablehnung. Das von ihm formulierte Zonensystem wurde ebenfalls oft negativ gesehen , wobei es manche sehr gut aufgenommen und als hilfreich bezeichnet haben.
Durch seine Landschafts- und Naturfotografien, die aus den Nationalparks stammten, wurde er sehr bekannt. Zu Lebzeiten setzte er sich auch sehr für den Schutz dieser Nationalparks ein.
Dorothea Lange:
geboren am 26. Mai 1895
gestorben am 11. Oktober1965
wollte mit 18 unbedingt Fotografien werden, doch dieser Wunsch wurde von ihrer Familie nicht akzeptiert und sie machte eine Ausbildung zur Lehrerin. Jedoch machte sie nebenbei eine Ausbildung zur Fotografin und beendete diese erfolgreich an der Universität.

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Sie trat dem San Francisco Camera Club bei um als Portraitfotografin Geld verdienen zu können. Einige Zeit später errichtete sie ein eigenes Portraitstudio und wurde sehr erfolgreich damit.
Dorothea wurde zur Dokumentationsfotografin und fotografierte Demonstrationen, Streiks, Armenspeisungen und dergleichen. Die anschließend erfassten Berichte mit Hilfe eines Kollegen verursachten einen Wechsel der offiziellen Politik.
Langes arbeitet nun in Resettlement Administration (später Farm Security Administration), somit durfte sie in der USA herum reisen und Fotos von den Lebensverhältnissen schießen.
Der Durchbruch gelang ihr mit einem Foto auf dem eine Frau mit 3 Kindern zu sehen ist, welche auf einer Erbsenplantage arbeiten. Aufgrund dieses Fotos wurden Lebensmittellieferungen in diese armen Regionen vorgenommen. Auch sie veröffentlichte ein Buch und wurde mit dem Guggenheim-Stipendium ausgezeichnet. Nach und nach bekam Langes immer mehr Krankheiten bis sie dann an Krebs starb.

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Langes Fotos “vermenschlichten” die soziale Tragödie, die Armut bekam durch ihre Fotografie ein Gesicht. Ihre Aufnahmen sollten die Dokumentarfotografie nachhaltig beeinflussen.
Allgemein finde ich beide Fotografen sehr interessant. Adams hat viel erreicht, er gründete viele Gruppen, schrieb Bücher und machte Workshops was mich ziemlich beeindruckt hat. Jedoch finde ich das Dorothea durch ihr soziales Handeln mehr bewegt hat. Für mich ist es fast unglaublich durch Fotografie so viel verändern und Menschen weiterhelfen zu können. Landschaft und Natur zu fotografieren gefällt mir wiederum besser als Portraitfotografie.